Good News · Spirit

Pilgern in Indien

Kleine Reflektion einer Pilgerreise

von GastautorIn

Indien in seiner Strukturlosigkeit, seiner Willkür, seiner Langsamkeit, aber auch in seiner Herzlichkeit, Wärme und Entspanntheit. No system in the madness, but flow. Will heißen, in dem ganzen Chaos ist nirgendwo eine zielgerichtete Logik zu erkennen, aber es fließt und führt meist ganz anders als erwartet zum Ziel. Kreativ eben. Der Verkehr ist ein reines Wunder und demonstriert die komplette Resistenz der Inder gegen jeden Versuch von Regulierung einmal mehr. Verrostete Schilder am Straßenrand bitten darum, die Fahrbahnen zu respektieren - kein einziger hält sich daran. Für einen Europäer zunächst äußerst verwirrend, wäre da nicht dieser unterschwellige Sog der Hingabe an das, was nun mal ist. Weiterlesen …

Frühlings- Tag- und Nachtgleiche - Ostern

Der Jahreskreis

von GastautorIn

Wir feiern Ostern, das Fest der Auferstehung und erwarten den März, den Lenzmonat (althochdeutsch: Lengithin-Manoth): Es ist die Zeit des Aufbruchs und der Erneuerung. Jeden Tag scheint das Licht drei Minuten länger als am Tag zuvor.

Bei der Frühlings-Tag- und Nachtgleiche, wenn Tag und Nacht gleich lang sind, erscheint die Sonne bei ihrem Aufgang genau im Ostpunkt, daher nannte man diesen Zeitpunkt früher die Oster-Zeit. Das altdeutsche Wort „ostarun“ bedeutet die Kunde vom neuen Licht. Von nun an sind die Tage länger als die Nächte, das Licht gewinnt die Oberhand. Weiterlesen …

Zen manifestiert sich in der Übung des ZaZen

Über ZaZen

von GastautorIn

Es ist eine dieser befreienden Paradoxien des Zen, dass, wenn wir in der Gegenwart sind, die Idee perfekt sein zu wollen, keinen Sinn macht.

Meine Zen Übung, das ZaZen, (ruhiges, absichtsloses Sitzen in vollkommener Präsenz) erinnert mich daran, dass ich, so wie ich mich in der Gegenwart vorfinde, vollkommen das bin, was ich zu diesem Zeitpunkt sein kann. Wenn ich mich auf mein Kissen setze und die ZaZen-Haltung einnehme, richte ich mich auf und werde in dieser Aufrichtung daran erinnert, „JA“, so bin ich in diesem gegenwärtigen Moment. Ich werde ganz sicher nicht so bleiben, weil sich alles verändert. Aber jetzt finde ich mich hier so vor wie ich bin. Weiterlesen …

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