WochenTipp: Staunen und wundern

Einen Wunder-Tag einlegen

von Conny Dollbaum-Paulsen

Ist es nicht merkwürdig, dass wir es für selbstverständlich halten, dass uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt? Oder das wir uns nicht über die unfassbare Präzision des Frühlinhserwachens mit all diesen zarten Entfaltungen von Blatt und Blüte wundern, sondern das alles für selbstverständlich halten? Weil es immer schon so war. War es das?

Diesem Wunder, das Leben heißt, mal einen Tag sich wundernd zu begegnen, scheint eine angemessene Form zu sein.

Das beginnt schon beim Erwachen - staunen wäre möglich über:

  • Das selbstverständliche Erwachen
  • Das Atmen ohne unser Zutun
  • Wasser aus der Leitung, das von sonstwo präzise dorthin geleitet wird - wer dachte sich dieses Wunder aus?
  • Einen Körper, der beweglich, gut durchblutet, prinzipiell wohl proportioniert, weich und wohl temperiert ist
  • Ein Frühstück mit allem, was genießbar und wohlschmeckend ist
  • Einen Morgenhimmel
  • Ausreichend frische Luft zum Atmen
  • Vögel, die ihre Liebeslieder schmettern

Wir könnten uns aber auch staunend wundern über

  • Wolkenkratzer
  • Smartphones
  • Sumoringer in merkwürdigen Hosen
  • die Börse in Frankfurt
  • Whirlpools
  • größtenteils unfallfreies Fahren auf Autobahnen
  • und über neugeborene Entenkinder, die schon schwimmen können

Welches Wunder gerade auch auftauchen mag: Wunder Dich einfach mal ausgiebig darüber!

 

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